“disappearances”-Konzerte

in der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg, im März / April 2018

LEOŠ JANÁČEK / JOHANNES SCHÖLLHORN (1917–1919)

Zápisník zmizelého / Tagebuch eines Verschollenen,
orchestriert von Johannes Schöllhorn (2017) UA

GEORGES APERGHIS

migrants
Auftragswerk des Ensemble Resonanz (UA)

Ensemble Resonanz
Emilio Pomàrico, Dirigent
Agata Zubel, Sopran
Christina Daletska, Mezzosopran

Die Süddeutsche:

»Das Ensemble Resonanz [...] schleudert all die Donner- und Splitterklänge mit präziser Gewalt heraus.«

Neues Deutschland:

»Eindrucksvoll, technisch hochstehend die 80-minütige Wiedergabe der beiden attacca gespielten Werke. Keine Sekunde erlahmte im gut gefüllten Saal die Aufmerksamkeit. Das Publikum dankte voll Bewunderung den Interpreten wie den beiden anwesenden Komponisten. Die »MaerzMusik« mit einem zeitnahen, hochwichtigen Abend. Alle Achtung, und vor allem: Weiter so.«

Hamburger Abendblatt:

»In drei ausverkauften Konzerten im Kleinen Saal der Elbphilharmonie präsentierte das Hamburger Kammer­orchester dieses grandiose Werk, das Abstraktion und politische Aussage miteinander verbindet.
Aperghis Musik mit ihren dynamischen Abstufungen von extrem laut bis kaum hörbar spiegelt diese Verlorenheit, die bis zum Verlust der Identität geht. Solisten, Dirigent und das mitreißend spielende Orchester werden von den Zuschauern am Ende für dieses anspruchsvolle Werk gefeiert.«

bachtracks:

[...] Aware of the difficulties of making human suffering into art, Asperghis robs the ensemble of pitches, creating textures from delicate string pizzicati and clusters of metallic string harmonics that he refers to not as music, but as an “energy” that sets a landscape for the text fragments, which are always spoken. Pomàrico and Ensemble Resonanz found righteous fury and anguished depths in Asperghis’ score, which was a small but decent and humanistic gesture in the face of inconsolable hardship.

 
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